Vorstand: Liquiditätsausstattung überdurchschnittlich

Die Eigenmittel der Bank würden rund 510 Mio. Euro betragen. „Wir erfüllen weiterhin alle Eigenkapitalanforderungen.“

Innsbruck - Die landeseigene Hypo Tirol Bank sieht trotz eines Wertberichtigungsbedarfs in Höhe von 120 Mio. Euro im Italiengeschäft ihre Liquiditätsausstattung als „überdurchschnittlich“ an. Die Eigenmittel der Bank würden rund 510 Mio. Euro betragen. „Wir erfüllen weiterhin alle Eigenkapitalanforderungen des Bankwesengesetzes. Darüber hinaus verfügt die Hypo Tirol Bank bis 2017 weiterhin über die Haftung des Landes Tirol“, erklärte Vorstandsvorsitzender Markus Jochum in einer Aussendung am Sonntag.

Die Eigenständigkeit der Bank sei in keiner Weise gefährdet. Alle Einlagen und Wertpapiere der Hypo Tirol Bank seien „absolut sicher“. Für 2012 erwartet die Bank laut Jochum ein positives Ergebnis: „Erfreulich ist die Geschäftsentwicklung im Retailgeschäft. Wir verzeichnen hier deutliche Kundenzuwächse. Zudem haben wir unsere Marktführerschaft im Bereich der Wohnraumfinanzierung, bei Gemeinden sowie bei Freiberuflern weiter ausgebaut“.

Die Geschäftsentwicklung im Kernmarkt Tirol sei positiv. Dort habe die Bank die „großen Risiken der expansiven Wachstumsjahre 2003 bis 2008 ausgeräumt“, erklärte Jochum. „Wir verfügen wieder über ein gesundes Kreditportfolio, vergleichbar mit unseren Mitbewerbern am Markt“. Wie jede andere Bank bilde auch die Hypo Tirol fortlaufend Wertberichtigungen. Diese liegen bei einer Regionalbank in der Größenordnung von 0,5 Prozent des Gesamtausleihungsvolumens. „Dies ist aber ganz normal und in jeder seriösen Vorschaurechnung vorgesehen“, argumentierte der Hypo-Chef. (APA)

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