Euro-Zone bleibt trotz Gipfel-Beschlüssen unter Druck

Der Euro-Gipfel habe nur wenig neue Maßnahmen zur Lösung der Schuldenkrise in der Euro-Zone gebracht, so die Rating-Agentur Moody‘s.

New York – Die Beschlüsse des EU-Gipfels gehen der Ratingagentur Moody‘s nicht weit genug. Das Krisentreffen habe wenig neue Maßnahmen zur Lösung der Schuldenkrise in der Euro-Zone gebracht, teilte die Agentur am Montag mit. „An unserer Ansicht, dass der Zusammenhalt in der Euro-Zone gefährdet ist, hat sich nichts geändert.“ Die Bonitätsnoten der Länder der Währungsunion würden überprüft. Diese Überprüfung solle im ersten Quartal 2012 abgeschlossen werden.

Die Mitglieder der EU hatten sich mit Ausnahme Großbritanniens auf dem Gipfel auf eine stärkere wirtschaftliche Integration und strengere Haushaltsdisziplin geeinigt.

Vor einer Woche hatte Moody‘s Konkurrent Standard & Poor‘s Österreich und 14 weiteren Euro-Staaten mit einer Herabstufung gedroht. Eine Entscheidung wird in den kommenden Tagen erwartet. (Reuters)

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