Starke Ticket-Nachfrage für die 60. Vierschanzen-Tournee

Der Vorverkauf läuft so gut wie lange nicht mehr. Nur noch 26.000 Zuseher sind für Bischofshofen erlaubt.

Innsbruck/Bischofshofen – Die Nachfrage nach Tickets für die 60. Vierschanzen-Tournee läuft schon jetzt ausgezeichnet. Obwohl an keinem der vier Schauplätze in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen derzeit Schnee liegt, haben die Fans heuer schon größere Vorfreude als in den vergangenen Jahren. Aus allen vier Orten werden verstärkte Kartenanfragen vermeldet, das OK des letzten Tournee-Bewerbs in Bischofshofen rät überhaupt, sich Tickets rechtzeitig im Vorfeld zu besorgen.

„Sollte sich sputen“

Wohl auch deshalb, weil man diesmal weniger Zuschauer einlassen wird als zuletzt. „Nach dem Ansturm im Vorjahr mit über 30.000 Zuschauern mussten wir die Plätze limitieren und in Sektoren aufteilen. Es können aus Sicherheitsgründen nur noch 26.000 Besucher ins Stadion“, erklärte Hannes Pichler, der Geschäftsführer des Skiclubs Bischofshofen. Die Hälfte aller Tickets für das Dreikönigs-Springen sei bereits verkauft. „Das gab‘s noch nie, dass im Vorfeld so viele Karten weggingen“, so Pichler.

Auch in Innsbruck (3./4.1.) ist der Absatz schon sehr groß. „Wir haben mehr Karten verkauft als im Vorjahr, auch bei uns sollte man sich sputen“, meinte Tournee-Präsident Alfons Schranz.

Für die beiden deutschen Austragungsorte ist spätestens nach dem Sieg von Richard Freitag sowie Platz drei durch Severin Freund am Sonntag ein weiteres starkes Anziehen zu erwarten. Schon davor gab es einen kleinen Boom für Oberstdorf (29./30. Dezember) sowie das Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen. „Bei uns steht das Telefon nicht mehr still, und auch der Absatz über den Print@Home-Ticketservice läuft sehr gut. Derzeit gibt es aber noch in fast allen Kategorien ausreichend Tickets“, sagte Stefan Huber aus Oberstdorf, Geschäftsführer der Vierschanzentournee und Generalsekretär beim Auftaktspringen. (APA)

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