Mitterlehner mit UNO-Klimagipfel zufrieden

Österreichs Wirtschaftsminister Mitterlehner begrüßt, dass bei den Resultaten der UNO-Klimakonferenz von Durban in Südafrika auch außereuropäische Länder - wie etwa die USA oder China - mit an Bord genommen werden konnten. Das sei positiv, sagte Mitterlehner am Montag, da dadurch das Abwandern von Industrien aus Europa verhindert werde.

Dies hätte nämlich gedroht, so der auch für Energie zuständige Ressortchef bei einem Pressegespräch, hätte Europa einseitig Treibhausgas-Emissions-Beschränkungen eingeführt. Es sei gut für die Konkurrenzfähigkeit, dass beim Klimaschutz ein globaler Weg beschritten werde. Wäre keine Einbeziehung anderer, großer Länder gelungen, so hätte die europäische Industrie durch „Carbon Leakage“ - die Gefahr einer Verlagerung von CO2-Emissionen - Wettbewerbsnachteile gehabt, erinnerte Mitterlehner.

Wie berichtet wollen erstmals auch große Klimasünder wie die USA und China in einem Weltklimavertrag verbindliche Ziele zur Reduzierung ihrer Treibhausgas-Ausstöße akzeptieren. In Durban setzte die EU einen Zeitplan durch, wonach das Abkommen bis 2015 erarbeitet werden und spätestens 2020 in Kraft zu treten soll.

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