Bergretter begaben sich angeblich auf Suche nach Plüsch-Frosch

Suchaktion im Wilden Kaiser: Ein deutsches Ehepaar hat einen Plüsch-Frosch verloren und dann angeblich den Deutschen Alpenverein mit der Suche beauftragt.

Kirchdorf – Zu einem nicht alltäglichen Sucheinsatz ist der Deutsche Alpenverein am Wilden Kaiser gerufen worden. Ein Plüsch-Frosch, der Glücksbringer eines deutschen Pärchens, war den beiden bei einer Klettertour „abgestürzt“ und musste „gerettet“ werden.

Die achtstündige Suchaktion sei dem Ehepaar aus Gröbenzell in Bayern 850 Euro wert gewesen, berichtete die Gratiszeitung „Heute“ in ihrer Montagsausgabe.

Die Alpinisten waren auf die „Hintere Goinger Halt“ gewandert. Am knapp 2200 Meter hohen Gipfel schoss die 53-jährige Frau schließlich ein Erinnerungsfoto von ihrem Mann und dem Plüschtier. Dabei rutschte der 54-Jährige aus, konnte sich aber glücklicherweise festhalten.

Der Frosch stürzte hingegen über eine Felswand ab. Das Ehepaar habe noch auf eigene Faust zwei Tage nach ihrem Glücksbringer gesucht, hieß es in dem Blatt. Schließlich beauftragten sie einen Bergführer des Deutschen Alpenvereins.

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Die zuständige Polizeiinspektion St. Johann in Tirol konnte die Suchaktion auf APA-Anfrage nicht bestätigen. (APA)


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