IEA: Neue Sanktionen könnten Irans Öl-Förderung hart treffen

Strengere Sanktionen könnten die iranische Öl-Förderung nach Berechnungen der Internationalen Energie Agentur (IEA) um fast ein Viertel einb...

Strengere Sanktionen könnten die iranische Öl-Förderung nach Berechnungen der Internationalen Energie Agentur (IEA) um fast ein Viertel einbrechen lassen. Bis 2016 würden demnach weitere internationale Strafmaßnahmen die Produktion um 890.000 Barrel pro Tag (bpd) auf unter drei Mio. bpd drücken. Zwar könnte ein breiteres Embargo zu höheren Rohöl-Preisen führen, hieß es in dem am Dienstag veröffentlichten Monatsbericht der Organisation weiter. Allerdings würden damit möglicherweise auch die iranischen Einkünfte aus dem Öl-Geschäft stärker begrenzt.

Der Westen diskutiert im Atomstreit mit dem Iran eine Erweiterung bestehender US- und EU-Sanktionen. So sollen Schlupflöcher beim Export von Ausrüstung oder Ingenieursdienstleistungen geschlossen werden. Dem Iran wird vorgeworfen, nach Kernwaffen zu streben. Die Regierung in Teheran weist dies zurück. (APA/Reuters)


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