Umweltverbände: „Naturjuwele“ durch KW-Pläne in Gefahr

Gleich mehrere Umweltverbände haben am Mittwoch vor dem Ausbau der Wasserkraft gewarnt.

Symbolbild
© Zangerl

Innsbruck – Durch „überzogene“ Wasserkraftpläne seien „Tiroler Naturjuwele“ in Gefahr. Von Landeshauptmann Günther Platter (V) wurde in einer gemeinsamen Erklärung die Einberufung eines Kraftwerksgipfels gefordert.

Schwerpunkte der Ausbaupläne seien das Hintere Ötztal, das Stubaital, der Inn sowie Osttirol. Den Kraftwerken sollen auch Flüsse geopfert werden, die noch unverbaut und ungestaut von der Quelle bis zur Mündung frei fließen würden wie „die Flussheiligtümer“ Venter Ache in Nord- und die Isel in Osttirol. Gegen den weiteren Ausbau machten unter anderem Naturfreunde, der Naturschutzbund, das Forum Wissenschaft und Umwelt sowie der WWF mobil.

Mehr als die Hälfte der Kraftwerksvorhaben - wie etwa das Kaunertalprojekt - liege in sensiblen Gebieten, beeinträchtige Schutzgebiete - wie im Kühtai - oder verschlechtere sogar Gewässer in der Nationalparkregion. Dies treffe auf die Projekte Isel, Kalserbach und Froßnitzbach in den Hohen Tauern zu, argumentierten die Vertreter der Verbände.

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