Rektoren erfreut über Hochschulmilliarden-Zusage

Die Zusicherung einer Hochschulmilliarde trotz Sparpakets durch Bundeskanzler Faymann sieht Heinrich Schmidinger, Vorsitzender der Universitätenkonferenz, als „wichtiges Signal der Regierungsspitze“. Für den Rektorenchef ist damit der Einsatz von Wissenschaftsminister Töchterle und der Appell der Rektoren und Uni-Vertreter nach einer Rettung aus der Finanzmisere „auf fruchtbaren Boden gefallen“.

Weniger euphorisch zeigt sich die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH). Sie fordert „eine echte Milliarde“, nicht eine auf drei Jahre aufgeteilte Finanzspritze. „333 Mio. Euro brauchen die Hochschulen, um gerade noch den Status Quo aufrecht zu erhalten“, so Martin Schott (Fachschaftslisten, FLÖ) vom ÖH-Vorsitzteam, „von Verbesserung sprechen wir da noch lange nicht.“ Schmidinger sieht in dem scheinbaren Einvernehmen der Koalitionspartner indes auch die Voraussetzung geschaffen, dass die Gespräche über den bis Jahresende angekündigten Hochschulplan abgeschlossen werden können.

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