Weihnachtsferien - Touristiker optimistisch, Buchungen im Soll

Eine „gute bis sehr gute Buchungslage“ melden die Tiroler Tourismusregionen für Weihnachten und Silvester. Das teilte die Tirol Werbung auf Anfrage der APA mit.

Innsbruck – Viele Regionen würden sogar über dem Buchungsniveau des Vorjahres liegen. Positiv stimme auch der Blick auf den Kalender, da die Feriensituation im kommenden Februar etwas besser sei als im Vorjahr. Der für dieses Wochenende angekündigte Neuschnee wurde unterdessen sehnsüchtig erwartet. „Wir hoffen, dass es jetzt einmal ordentlich scheppert“, sagte der Geschäftsführer des Tourismusverbandes Paznaun-Ischgl, Andreas Steibl.

Man habe zwar bereits ausreichend Schnee zur Verfügung gehabt, aber es sei wichtig, dass es auch in tiefer gelegenen Gebieten schneie. „Ansonsten kommt keine Winterstimmung auf, vor allem nicht bei potenziellen Gästen in urbanen Regionen“, meinte Steibl. Beim Buchungsniveau haben man bereits einen sehr hohen Level erreicht und liege auf dem Niveau des Vorjahres. Auch für die Monate Jänner und Februar schaue es „sehr sehr gut“ aus. „Das Jänner-Loch dürften diesmal vor allem Gäste aus zentral- und osteuropäischen Ländern kompensieren. Im Februar können wir vor allem auf Schweizer und Österreicher zählen“, berichtete der Geschäftsführer. Der Trend gehe dahin, dass das Gästepublikum immer internationaler werde, fügte Steibl hinzu.

„Wir liegen bei den Buchungen leicht über dem Vorjahresniveau. Ab dem 26. Dezember sind wir richtig voll“, zeigte sich der Kitzbüheler Tourismusverbands-Geschäftsführer, Peter Marko, euphorisch. Vor allem bei den Schweizern verzeichne man unter anderem auch wegen des Kursniveaus zum Euro ein starkes Plus. Bereits im Vorjahr habe man bei den Eidgenossen um 20 Prozent zugelegt, meinte Marko. Der angesagte Schneefall sei „eine Sensation“ und zusammen mit dem bereits produzierten Kunstschnee ein „Doppelschlag“, der super Voraussetzungen für die Wintersaison schaffe. Marko räumte ein, dass angesichts der Wettersituation in den vergangenen Wochen bereits etwas Nervosität aufgekommen war.

Der Geschäftsführer von Innsbruck-Tourismus, Fritz Kraft, verwies darauf, dass die Landeshauptstadt und die umliegenden Feriendörfer derzeit etwas unter dem Buchungsniveau des Vorjahres liegen würden. „Aber wir sind nicht weit weg. Das ist aufholbar“, sagte Kraft. Erklärtes Ziel sei, die 1,1 Millionen Nächtigungen des Vorjahres wieder „annähernd“ zu erreichen. Schließlich habe man das Vorjahresergebnis, das zweitbeste der Geschichte, angesichts des schneearmen Winters und der späten Osterferien auch nicht erwartet. (APA)

TT-ePaper gratis testen und 5 x 1.000 € Geburtstagsgeld gewinnen

Die Zeitung kostenlos digital abrufen, das Testabo endet nach 4 Wochen automatisch.

Jetzt testen
TT ePaperTT ePaper

Kommentieren


Schlagworte