Polizei griff in der Steiermark zweimal zur Schusswaffe

Die Polizei hat in der Steiermark am Donnerstag bzw. Freitag früh bei zwei Einsätzen von ihren Schusswaffen Gebrauch machen müssen. Im erste...

Symbolfoto.
© Thomas Böhm

Die Polizei hat in der Steiermark am Donnerstag bzw. Freitag früh bei zwei Einsätzen von ihren Schusswaffen Gebrauch machen müssen. Im ersten Fall führte ein Tankbetrug auf der A2 Südautobahn an der Kärntner Landesgrenze zu einem Großeinsatz der Exekutive, bei einem zweiten Fall wurden bei der Verfolgung eines mutmaßlichen Einbrechers am Grazer Ostbahnhof mehrere Warnschüsse abgegeben. Beide Male entkamen die Verfolgten.

Nach einem Tankbetrug auf der Pack am Donnerstag kurz nach Mittag nahm eine Polizeistreife die Verfolgung des mit hoher Geschwindigkeit und in riskanter Fahrweise flüchtenden Fahrzeuglenkers auf. Dieser verließ bei der Ausfahrt Steinberg die Autobahn und verlor bei einer Kreuzung die Herrschaft über sein Fahrzeug. Die kurz darauf an der Unfallstelle eintreffende Streife sah noch zwei Männer davonlaufen. Die Beamten nahmen abermals die Verfolgung auf, diesmal zu Fuß, und gaben dabei Signalschüsse ab. Trotz des Einsatzes von insgesamt 19 Streifen, zwei Diensthundestreifen und eines Hubschraubers konnten die beiden entkommen.

Der Vorfall in Graz fand Freitag früh gegen 3.00 Uhr am Gelände des Ostbahnhofes statt. Eine Streife war zu einem Einbruch in ein Gasthaus beordert worden. Bei ihrem Eintreffen sahen die Beamten einen Mann, der gerade über die Gleise davonlief. Bei der Verfolgung wurden drei Schreckschüsse abgegeben. Der Unbekannte ließ die Beute - eine Geldkassette - fallen, dann verloren ihn die Verfolger im Nebel zwischen Zuggarnituren aus den Augen.


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