Prozess gegen mutmaßlichen Informanten Manning begonnen

Der US-Soldat Bradley Manning muss sich vor dem Militärgericht verantworten, weil er während seiner Stationierung im Irak Wikileaks hunderttausende Geheimdokumente zugespielt haben soll.

Fort Meade - Vor einem US-Militärgericht hat der Prozess gegen den Soldaten Bradley Manning begonnen, der im Zusammenhang mit den Enthüllungen der Internetseite Wikileaks des Geheimnisverrats verdächtigt wird. Die Anhörung auf dem Stützpunkt Fort Meade im Bundesstaat Maryland begann am Freitag um kurz nach 9 Uhr (Ortszeit, 15 Uhr MEZ), wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Bei dem Gerichtstermin soll überprüft werden, ob die Beweise gegen Manning für ein Verfahren ausreichen. Die Anhörung kann bis zu fünf Tage dauern.

Der Obergefreite war im Mai 2010 festgenommen worden, weil er während seiner Stationierung im Irak Wikileaks hunderttausende Geheimdokumente zugespielt haben soll. Manning werden eine Reihe von Straftaten zur Last gelegt, am schwersten wiegt der Vorwurf der Feindesunterstützung. Bei einer Verurteilung droht ihm lebenslange Haft. (APA/AFP)

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