Feuer für Innsbrucker Jugendspiele in Athen entzündet

Am Samstagabend kam die Flamme per Flugzeug nach Innsbruck. Landeshauptmann Günther Platter nahm den ersten Fackelträger in Empfang.

Von Manuel Zankl/APA aus Athen

Athen - Im Panathinaiko-Stadion von Athen ist am Samstag das Olympische Feuer für die 1. Jugend-Winterspiele in Innsbruck (13. bis 22. Jänner) entzündet worden. Vor den Augen von IOC-Präsident Jacques Rogge, ÖOC-Chef Karl Stoss und Sportminister Norbert Darabos entfachte der Tradition folgend eine „Hohepriesterin“ das Feuer mit einem Parabolspiegel und reichte es dann an den ersten Fackelträger, den bei einer Internetverlosung ausgewählten 17-jährigen Spanier Carlos Pecharroman della Torre, weiter.

„Feuer und Fackel symbolisieren die Olympischen Ideale, sie stehen für Höchstleistung, Respekt und Freundschaft“, betonte Rogge im „Kallimarmaro“ genannten Stadion der 1. Olympischen Spiele der Neuzeit im Jahr 1896. Mit den Jugendspielen werde ein neues, spannendes Kapitel in der Geschichte der Olympischen Bewegung aufgeschlagen. „Ich bin heute ein sehr glücklicher Mann“, bekräftigte der IOC-Präsident und wünschte der Innsbrucker Abordnung viel Erfolg für die Premiere im Jänner.

Nachdem drei Fackelläufer eine Runde im Olympia-Oval absolviert hatten, wurde das Feuer an den Jugendspiel-Aufsichtsratsvorsitzenden Richard Rubatscher übergeben. „Das Feuer und der bevorstehende Fackellauf sollen möglichst viel Begeisterung für die Jugend-Winterspiele verbreiten“, gab der Belgier dem Tross mit auf den Weg.

Es sei sehr passend, dass das bereits olympia-erfahrene Innsbruck Gastgeber der 1. Jugendspiele sei, so Rogge weiter. Die Leistungen der Nachwuchssportler dort sollen den Weg für alle nach ihnen kommenden Athleten ebnen, wie es jene bei den ersten Winterspielen 1924 in Chamonix getan haben, sagte der IOC-Chef.

TT-ePaper gratis testen und 5 x 1.000 € Geburtstagsgeld gewinnen

Die Zeitung kostenlos digital abrufen, das Testabo endet nach 4 Wochen automatisch.

Jetzt testen
TT ePaperTT ePaper

Im Anschluss an die Zeremonie brachte ein Herkules-Transportflugzeug des österreichischen Bundesheeres das zur Sicherheit auf drei Laternen aufgeteilte Feuer mit der rot-weiß-roten Delegation nach Innsbruck. Dort nahm Landeshauptmann Günther Platter das Feuer am frühen Abend am Flughafen in Empfang. „Es ist eine Ehre, als erste Stadt weltweit die Olympische Familie zum dritten Mal zu empfangen“, erinnerte ÖOC-Präsident Stoss an die Winterspiele 1964 und 1976.

Am frühen Abend schließlich wurde mit der Fackel die Feuerschale auf der Maria-Theresien-Straße vor dem Innsbrucker Rathaus entzündet werden. Ab 27. Dezember wird dann ein 18-tägiger Fackellauf durch alle Bundesländer gestartet. Am Eröffnungstag der Jugendspiele kehrt das Feuer dann wieder nach Innsbruck zurück.


Kommentieren