Unwetter in Italien: Ein Todesopfer in der Toskana

Starker Wind und kräftige Regenschauer fegten am Wochenende über Italien hinweg.

Livorno – Wintereinbruch in Italien: Heftige Winde und Schnee belasteten an diesem Wochenende den Stiefelstaat und die Temperaturen brachen durchschnittlich um zehn Grad ein. Im Raum von Livorno stürzte ein 78-jähriger Mann vom Dach seiner Wohnung, das er nach heftigen Stürmen zu reparieren versuchte. Schnee, Sturm und Unwetter sorgten am Samstag vor allem in Norditalien für Verkehrsbehinderungen.

In der piemontesischen Bergortschaft Sestriere wurde eine Lawine gemeldet. In der Dolomiten-Ortschaft Cortina d‘Ampezzo kam es zu heftigen Schneefällen, so dass die Skipisten erstmals in dieser Saison geöffnet werden konnten. Im Alpenraum bestehe Lawinengefahr, warnten die Behörden. Im Aostatal schneite es heftig. In den nächsten Tagen ist mit Schneefällen ab 700 Meter zu rechnen, berichteten die Wetterexperten.

Die Autobahnstrecke zwischen Lucca und Pisa in der Toskana musste wegen des starken Windes gesperrt werden. Auf der Insel Elba wurden Stürme mit einer Geschwindigkeit von 140 Stundenkilometer gemeldet. Wegen des heftigen Windes kam es auf dem römischen Flughafen Ciampino zu erheblichen Problemen.

Auch Süditalien blieb von der Schlechtwetterfront nicht verschont. Wegen des heftigen Schirokko-Windes wurden die Fährverbindungen zwischen Neapel und den Inseln Capri und Ischia unterbrochen. Wegen des Windes wurden schwere Schäden gemeldet. Auch die Fähren zwischen Sardinien und dem Festland konnten nicht fahren. Sizilien, Sardinien und Kalabrien waren nach Angaben der Behörden von dem Sturm besonders betroffen. In den Bergen Kalabriens schneite es am Sonntag. (APA)

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