Unterstützung für Romney im US-Vorwahlkampf

Mitt Romney hat im Rennen um die Nominierung als Präsidentschaftskandidat der US-Republikaner wichtige Unterstützung bekommen. Rund zwei Wochen vor dem ersten Vorwahl-Bewerb in Iowa erklärte ein führendes Blatt des US-Staates, das „Des Moines Register“, seine Unterstützung für den 64-Jährigen. Zudem sprach sich auch die republikanische Gouverneurin von South Carolina, Nikki Haley, für ihn aus.

Zuletzt war Romney in Umfragen deutlich hinter seinem wichtigsten Gegenspieler gelegen, dem ehemaligen Sprecher des US-Repräsentantenhauses Newt Gingrich. Die prominente Unterstützung könnte die Chancen von Romney im Vorwahlkampf erhöhen, hieß es in der Sonntagsausgabe der „New York Times“. Der ehemalige Gouverneur von Massachusetts gilt als moderater als Gingrich, der in seiner Wahlkampagne durch spitze Polemiken aufgefallen war. Der Leitartikel des „Des Moines Register“ lobt Romney für seine „Nüchternheit, Weisheit und Urteilskraft“; sein Konkurrent Gingrich hingegen würde eher spalten als einen.

Am 3. Jänner wird in Iowa der Vorwahl-Reigen beginnen - in den folgenden Wochen finden in allen 50 US-Staaten parteiinterne Nominierungsbewerbe statt. Die frühen Auswahlen gelten als wichtiger Stimmungstest für die Chancen eines Kandidaten, von seiner Partei nominiert zu werden. Der Sieger des parteiinternen Bewerbs wird bei den US-Präsidentenwahlen am 6. November 2012 gegen Amtsinhaber Barack Obama antreten.


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