Schwedische Butterschmuggler in Norwegen erwischt

Die 250 Kilo Butter hätten auf dem Schwarzmarkt umgerechnet mehr als 12.000 Euro gebracht. In Norwegen herrscht derzeit akuter Butter-Mangel.

Stockholm – Zwei Schweden sind bei dem Versuch, in ihrem Pkw 250 Kilo Butter ins Nachbarland Norwegen zu schmuggeln, erwischt worden. Die beiden Männer aus der nordschwedischen Stadt Umea hätten mit ihrer Last auf dem Schwarzmarkt bis zu 100.000 norwegische Kronen (12.851 Euro) lukrieren können.

In Norwegen herrscht wegen überdurchschnittlicher Nachfrage seit Wochen akuter Buttermangel. Die beiden Schweden gaben laut dem Nachrichtenportal „adressa.no“ an, sie hätten geplant, die Butter zu einem vergleichsweisen Dumping-Preis von 250 Kronen pro 500g-Packung zu verkaufen.

Sie sind nicht die ersten, die sich durch illegalen Butterhandel ein steuerfreies Extra-Weihnachtsgeld holen wollten. Auch an der norwegisch-russischen Grenze blieben bereits mehrere verhinderte Butter-Dealer hängen. Besonders betrüblich für die butterhungrigen Norweger: Die beschlagnahmte Ware muss laut Gesetz vom Zoll vernichtet werden. (APA)

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