Rettungsschiff steckt im Eis fest: Trawler-Crew kämpft ums Überleben

In der Eiseskälte des Südpolarmeers kämpfen 32 Mann auf dem russischen Fischtrawler „Sparta“ gegen den Untergang. Zu Hilfe eilende Schiffe steckten am Montag im Eis fest.

Wellington - Die Crew des havarierten russischen Fischtrawlers im Südpolarmeer kämpft weiter mit allen Mitteln gegen den Untergang. Zu Hilfe eilende Schiffe steckten am Montag im Antarktis-Eis fest. Die 32 Mann Besatzung der „Sparta“ warten auf weitere Ausrüstung, um das nach der Kollision mit einem Eisberg am Freitag entstandene Leck zu reparieren.

Pumpe abgeworfen

Nach Angaben des neuseeländischen Seenotrettungszentrums (RCCNZ) konnten die Seeleute mit einer Pumpe, die von der neuseeländischen Luftwaffe am Samstag in einer waghalsigen Aktion abgeworfen worden war, Wasser abpumpen. Doch für die Reparatur brauchen sie zusätzliche Ausrüstung. Diese soll in den kommenden Tagen noch einmal per Flugzeug zu dem Havaristen gebracht werden, hieß es.

Schiff steckt fest

Die Rettungsboote sind für den Notfall im Wasser, doch wäre ein Überleben bei Temperaturen um den Gefrierpunkt trotz Ausrüstung über mehrere Tage schwierig. So lange kann es aber dauern, bis Rettung kommt.

Das norwegische Schiff „Sel Jevaer“ war am Montag nur rund 35 Kilometer von der havarierten „Sparta“ entfernt. Es konnte aber wegen des Eises nicht weiterfahren. Zwei andere zu Hilfe eilende Schiffe werden ebenfalls noch mehrere Tage benötigen, um die Unglücksstelle zu erreichen.

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An Bord der „Sparta“ sind 16 Indonesier, 15 Russen und ein Ukrainer. (dpa)


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