Kopfballungeheuer Maierhofer, Siebenhandel mit Tormann-Treffer

Teil eins der großen Bundesliga-Statistik zur Winterpause: Trefferarme Spieltage, Elfmeter und Jokertore.

WINTERKÖNIG: Rapid schaffte überraschend den inoffiziellen Titel eines Winterkönigs mit nur 32 Punkten (Minusrekord), gleich mit der SV Ried, die vor einem Jahr mit 37 Zählern voran lag. In bisher 37 abgeschlossenen Bundesliga-Saisonen triumphierten die Winterkönige auch 23 Mal in der Endwertung. In der vergangenen Saison hieß der Meister aber Sturm, vor zwei Jahren, als ebenfalls die Hütteldorfer als Nummer eins in die Pause gingen, triumphierte Salzburg.

TORE: Die meisten Tore gelangen der Austria mit 34 vor Sturm 33, Salzburg 32, Rapid und Admira je 30 und Ried 29. Die wenigsten schaffte nicht gerade überraschend Schlusslicht Kapfenberg mit nur 13, wobei die Obersteirer in insgesamt zehn Runden torlos blieben. Von allen Clubs kassierte - auch nicht überraschend - die SV Ried mit 18 Treffern die wenigsten. In der Schützenliste liegen der Sturm-Stürmer Darko Bodul und Salzburg-Riese Stefan Maierhofer mit je neun Toren voran. Vorjahressieger Roland Linz (Austria) traf bisher siebenmal, sein Vorgänger Steffen Hofmann (Rapid) viermal.

Die 17. Runde war mit nur drei Treffern (Schnitt 0,6) die torärmste in der Geschichte der Zehnerliga, die 10. Runde mit 20 (Schnitt 4,0) die beste Ausbeute seit der 2. Runde 2010/11 (21).

VIER TORE: Gelangen Roland Linz beim 5:0 der Austria gegen Kapfenberg

TRIPLEPACK (3): Philipp Hosiner (Admira) beim 4:2 gegen die Austria, Guido Burgstaller (Rapid) beim 4:2 gegen Salzburg und Roman Kienast (Sturm) beim 5:1 gegen die Austria.

DOPPELPACK (19): Bodul 3, Maierhofer 2, Jezek (Admira) 2, sowie Hölzl (Sturm), Casanova (Ried), A. Grünwald (Austria), Reiter (Wr. Neustadt), Hosiner, Ouedraogo (beide Admira), Wernitznig (Innsbruck), Naumoski (Mattersburg), Nuhiu (Rapid), Barazite (Austria), Jantscher (Salzburg), Ehrenreich (Sturm) je einmal.

FREISTOSSTORE (11): Bürger (Mattersburg) 2, Siebenhandl (Wr. Neustadt, als zweiter Torhüter nach Otto Konrad), E. Sulimani (Admira), Lexa (Ried), Wallner (Salzburg), Madl (Wr. Neustadt), Sencar (Kapfenberg), Merino (Innsbruck), Rath (Mattersburg), Carril (Ried)

KOPFTORE (53/darunter 2 Eigentore): 4 Tore: Maierhofer, 3: Bürger (Mattersburg), Nuhiu, Ordos (Kapfenberg) Reifeltshammer (Ried), 2: Hackmair (Innsbruck), Hadzic (Ried), Salihi (Rapid), Szabics (Sturm), Wernitznig; die übrigen je eines.

Mit acht Toren war Ried die Nummer eins, gefolgt von Rapid, Salzburg (jeweils plus ein Eigentor) und Innsbruck je 7, Sturm 5, Austria, Admira und Mattersburg je 4, Kapfenberg 3 und Wr. Neustadt 1. Kapfenberg kassierte mit zehn (plus ein Eigentor) die meisten vor Admira 8 (plus ein Eigentor), Austria und Sturm je 7, Wr. Neustadt 6, Ried 5, Salzburg, Mattersburg je 3, Rapid und Innsbruck je 1.

TORE VON EINGEWECHSELTEN SPIELERN: Rapid 7 (u.a. Salihi 3 x), Sturm 6, Ried 5, Admira, Innsbruck, Kapfenberg je 4, Salzburg, Mattersburg je 3, Austria, Wr. Neustadt je 2.

ELFMETER: Von 18 verhängten Penaltys wurden 16 verwertet, nur Perstaller (Innsbruck) scheiterte an Gustafsson (Salzburg), der somit alle fünf in der Bundesliga gegen ihn getretenen Elfer hielt, und Barazite (Austria) fand in Safar (Innsbruck) seinen Meister. Der gebürtige Ungar parierte in der Bundesliga damit seinen insgesamt siebenten Penalty. Hofmann (Rapid) verwandelte alle drei und hält nun bei 25 Treffern (vier vergab er).

Sturm, Rapid und Ried erhielten je drei Penaltys zugesprochen und verwerteten alle drei. Ferner: Admira und Wr. Neustadt je 2/2, Austria und Innsbruck je 2/1, Salzburg 1/1, während Mattersburg und Kapfenberg bisher leer ausgingen. Kapfenberg ist mit vier gegen die Elf verhängten Elfern die negative Nummer eins (4/4). Dann folgen Innsbruck 3/2, Rapid, Austria, Admira, Wr. Neustadt je 2/2, Salzburg 2/1 und Mattersburg 1/1. Gegen Ried und Sturm wurde noch kein Elfer gepfiffen. (APA)


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