Ein Christbaum für die Fische

Alle Jahre wieder wird im Achensee ein Christbaum versenkt. Dieser Brauch der Taucher hat auch in Tirol mittlerweile schon Tradition.

Achenkirch – Null Grad im Freien, fünf Grad im Wasser: Bei diesen Temperaturen versenkten die Mitglieder des HSV Sektion Tauchen und des WSG am Sonntag traditionellerweise einen Christbaum im Achensee. „Christbaumversenken ist eigentlich ein alter Seemannsbrauch. Seeleute haben kleine Holzstücke mit brennenden Kerzen schwimmen lassen, wenn das Jahr ohne tödliche Unfälle an Bord zu Ende ging“, erklärt Günter Wedermann, Obmann des HSV Sektion Tauchen, den Brauch. Auch in Tirol werde schon seit Jahrzehnten am letzten Sonntag vor Weihnachten ein Bäumchen versenkt. Damit solle unter anderem auch der Tauchkameraden gedacht werden, die im vergangenen Jahr weltweit bei Taucheinsätzen ums Leben gekommen sind. (TT.com)


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