68-Jährige bei Brand in Oberkärnten ums Leben gekommen

Die Geschwister der Frau konnten aus den Flammen geborgen werden. Für die 68-Jährige kam jede Hilfe zu spät.

Graz – Beim Brand eines alten Bauernhauses in Rittersdorf in der Gemeinde Irschen (Bezirk Spittal) in Oberkärnten ist in der Nacht auf Dienstag eine 68 Jahre alte Frau ums Leben gekommen. Die Pensionistin erlag laut Polizei noch an Ort und Stelle ihren Verletzungen. Ihre beiden Mitbewohner im Alter von 67 und 61 Jahren - Bruder und Schwester des Opfers - überlebten und wurden ins Krankenhaus Lienz gebracht.

Der Brand war gegen 3.00 Uhr aus noch unbekannter Ursache im Erdgeschoß ausgebrochen. Schuld am Feuer könnte nach erster Einschätzung der Exekutive die ehemalige Räucherkammer im Parterre des Hauses gewesen sein. „Als wir zum Einsatz kamen, stand ein Raum des Gebäudes in Vollbrand und Zwischendecken zum ersten Stock hatten Feuer gefangen“, sagte Einsatzleiter Reinhard Schneeberger zur APA.

Der Bruder der 68-Jährigen, die im Erdgeschoß geschlafen hatte, hatte den Brand bemerkt und rettete sich selbst aus dem Haus mitten im Ortsgebiet. Er löste bei einem Nachbarn, ebenfalls ein Verwandter, den Alarm aus. Die im brennenden Haus eingeschlossenen Frauen wurden von der FF Rittersdorf, die mit schwerem Atemschutz in das Gebäude gegangen war, ins Freie gebracht. Für die 68-Jährige kam aber jede Hilfe zu späte.

Ein Übergreifen der Flammen auf nahe Wohnhäuser in der kleinen Ortschaft wurde von den fünf im Einsatz stehenden Freiwilligen Feuerwehren verhindert. Die Höhe des Sachschadens war Dienstag früh, als „Brand Aus“ gemeldet wurde, noch nicht bekannt. Für weitere Ermittlungen zur Ursache des Feuers wurde das Landeskriminalamt beigezogen. (APA)


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