Mehr als 20 Kältetote in Nepal

Lange Stromausfälle wegen Wassermangels. Zahlreiche Schulen blieben geschlossen.

Kathmandu - Eine Kältewelle hat im Süden Nepals mehr als 20 Menschen das Leben gekostet. Der Sender Avenues Television berichtete am Dienstag, seit Sonntag seien im Distrikt Mohattari mindestens 14 Menschen wegen der niedrigen Temperaturen gestorben. Acht weitere Kälteopfer seien in anderen Distrikten in der Tarai-Region verzeichnet worden. Zahlreiche Schulen blieben geschlossen.

Die nepalesische Elektrizitätsbehörde kündigte an, dass es ab Dienstag landesweit zehn Stunden pro Tag keinen Strom geben werde. Der staatliche Versorger machte Wassermangel dafür verantwortlich. Nepal bezieht viel Strom aus Wasserkraftwerken.

Auch im Norden Indiens hat die Kältewelle Dutzende Menschen das Leben gekostet. Bei den meisten von ihnen handelt es sich jedes Jahr um Obdachlose und ältere Menschen. Seit vergangener Woche werden niedrige Temperaturen gemessen. (APA/dpa)

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