Die meisten Menschen trauen Online-Informationen nicht

Laut einer Studie einer US-Universität gehen drei Viertel der Internetnutzer mit einem gewissen Maß an Skepsis mit Informationen aus dem Internet um.

New York – Im vergangenen Jahrzehnt hat sich das Internet wie kein anderes Medium im Leben der Menschen vor allem auch in den USA breitgemacht. Den Informationen, die online verbreitet werden, trauen sie aber immer weniger, wie aus einer jetzt veröffentlichten Studie der Universität von Südkalifornien (USC) hervorgeht.

Für drei Viertel der Internetnutzer ist das World Wide Web zwar eine wichtige Informationsquelle, für verlässlich halten sie das, was sie online sehen, aber nicht unbedingt. Das gilt besonders für die sozialen Netzwerke. Dort suchen die Menschen aber auch nicht nach verlässlichen Informationen, sondern es geht darum, sich mit anderen auszutauschen.

Das Vertrauen der Menschen wächst, wenn es um die Website etablierter Medien und der Regierung geht. 2010 erklärten 79 Prozent der Befragten, dass sie den Angaben dort vertrauten. Das waren ungefähr genau so viele wie 2003, als das Zentrum für die Digitale Zukunft der Annenberg School der USC diese Frage das erste Mal stellte. Das Zentrum befragt seit 1999 jedes Jahr 2.000 Haushalte in den USA. Zunehmend Sorge machen sich die Amerikaner demnach um den Datenschutz. Dabei beunruhigt sie vor allem, dass Firmen das beobachten, was sie online machen. (dapd)


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