Eisblock stürzte auf Kletterer: Bis zum Rumpf verschüttet

Schwer verletzt wurde der 24-Jährige aus dem Bezirk Lienz ins Bezirkskrankenhaus eingeliefert. Aufgrund der Schwere der Blessuren musste er nach Klagenfurt überstellt werden.

Lienz – Ein tragischer Kletterunfall ereignete sich am Montagvormittag beim Einstieg zur Hochstadl-Nordwand in den Lienzer Dolomiten auf einer Seehöhe von 1580 Metern.

Dort wollten zwei erfahrene Eiskletterer eigentlich die Route über die Nordwand klettern. Beim Einstieg bleibt über den Sommer immer Schnee von abgehenden Lawinen liegen. Dieser gefriert dann wieder und wird von Eiskletterern häufig genutzt.

Die beiden Seilpartner, ein 31-Jährige aus dem Bezirk Lienz und sein 24-jähriger Freund wollten über einen Eisblock steigen. Der Ältere kletterte voran und wollte dann auf einer überhängenden Eisgrotte einen Top-Rope-Stand einrichten. Sein Kletterpartner stand noch unten und wartete. Gerade als der 31-Jährige die Eisschrauben setzte, löste ich plötzlich die Nase des Eisblocks und stürzte direkt auf den jungen Lienzer.

Er wurde bis zum Rumpf von den schweren Eisbrocken verschüttet und schwer verletzt. Sein Freund konnte sich dank der Eisgeräte vor einem Absturz retten. Er kletterte sofort zu dem Verletzten ab und informierte die Rettungskräfte.

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Der 24-Jährige wurde mit dem Hubschrauber ins Bezirkskrankenhaus Lienz gebracht, aufgrund der Schwere der Verletzungen musste er aber ins Klinikum Klagenfurt gebracht werden. Über seinen genauen Gesundheitszustand ist derzeit nichts bekannt. (tt.com)


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