Hochschulmilliarde fix - Töchterle stellt Eckpunkte des Uni-Plans vor

Die Eckpunkte seines Plans hat Wissenschaftsminister Töchterle am Mittwochvormittag präsentiert. Zwischen 2013 und 2015 bekommen die Hochschulen 990 Mio. Euro zusätzlich.

Wien – Die angekündigte Hochschulmilliarde ist fix, wenn auch keine ganze Milliarde schwer. Zwischen 2013 und 2015 bekommen die Hochschulen 990 Mio. Euro zusätzlich, wie Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle (V) am Mittwoch bei einer Pressekonferenz bekanntgegeben hat.

Davon sind laut Töchterle 750 Mio. Euro „frisches Geld“. 240 Mio. Euro „Offensivmittel“ wurden zwar von der Regierung bereits 2010 bei der Budgetklausur in Loipersdorf zugesagt, mussten aber laut Minister angesichts der angespannten Budgetsituation erst „gesichert“ werden.

Ingesamt 6,5 Mrd. Euro für Unis

In der laufenden Leistungsvereinbarungsperiode (2010-2012) bekommen die Unis insgesamt rund 6,5 Mrd. Euro plus diverse Offensivmittel. Dieses Globalbudget wird in der nächsten Periode 2013-2015 um 300 Mio. Euro erhöht.

Gemeinsam mit Fachhochschulen und anderen Einrichtungen müssen die Unis um die Mittel aus einem 450 Mio. Euro schweren neuen „Hochschulplan-Strukturfonds“ rittern, der mit dem geplanten Konzept für die österreichische Hochschullandschaft eingerichtet werden soll.

Ausbau der Fachhochschulen

Die Eckpunkte des Hochschulplans hat Töchterle ebenfalls vorgestellt, allerdings unter Hinweis auf Abstimmungsbedarf mit dem Koalitionspartner nur in Überschriften. Geht es nach dem Wissenschaftsministerium, soll es in sechs bis acht Wochen eine Einigung mit der SPÖ geben.

Ein weiterer Kernpunkt neben der Hochschulmilliarde ist der weitere Ausbau der Fachhochschulen. Dort sollen ab dem Wintersemester 2012/2013 knapp 500 zusätzliche Studienplätze angeboten werden. (red, APA)


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