ÖIAG zeigt Sympathie für „strategischen“ Telekom-Anteil

Beyrer: Die Entscheidung über einen Bundesanteil liegt aber ausschließlich bei Politik.

(Symbolbild)
© APA/Gindl

Wien - ÖIAG-Chef Markus Beyrer lässt in einer Aussendung vom Donnerstag Sympathien für die Beibehaltung eines strategischen Staatsanteils an der Telekom Austria durchblicken, erklärt aber, dass für die Frage ausschließlich die Regierung zuständig sei. Eigentümervertreterin des Bundes ist Finanzministerin Maria Fekter (V).

„Aus meiner Sicht spricht sehr vieles dafür, die Bundesbeteiligung an der Telekom Austria als strategisch langfristig zu sehen“, so der frühere IV-Generalsekretär, der seine Position mit industrie- und sicherheitspolitischen Überlegungen begründet. „Die Entscheidung über eine allfällige Verminderung oder Erhöhung des von der ÖIAG gehaltenen Bundesanteils an der Telekom Austria liegt (aber) einzig und allein in den Händen der Politik.“ Für Verkäufe bedürfe es eines Privatisierungsauftrags, für Anteilserhöhungen einer Änderung des ÖIAG-Gesetzes.

Die Frage war zuletzt wegen der Zukäufe von Investor Ronny Pecik auf das Tapet gekommen, der dabei sein soll, seinen Anteil auf 29 Prozent auszubauen. Dieser Prozentsatz wäre höher als jener der ÖIAG, die derzeit 28,42 Prozent hält. (APA)


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