Wiener in Bayern als mutmaßlicher Schlepper angehalten

Vier Syrer sollten nach Deutschland gebracht werden.

Passau/Wien - Einen mutmaßlichen Schlepper aus Wien haben Polizisten in Bayern gestoppt. Der Mann war auf der Autobahn A3 mit einem roten Wagen französischen Fabrikats bei Passau nach Deutschland eingereist, als ihn die Beamten der Bundespolizeiinspektion Freyung auf dem Parkplatz Sulzbach mit vier Syrern im Auto stoppten.

Wie Frank Koller von der Polizeiinspektion der APA mitteilte, konnte sich nur der 39-jährige Wiener ordnungsgemäß ausweisen. Seine Mitfahrer gaben sich als Kurden aus und erklärten, keine Papiere bei sich zu haben. Bei der Durchsuchung des Wagens entdeckten die Polizisten schließlich zwei syrische Pässe, die unter der Fußmatte hinter dem Beifahrersitz versteckt waren. Mit Hilfe der Fotos wurden die Ausweise zwei Insassen schnell zugeordnet. Alle vier Männer gaben schließlich zu, Syrer zu sein.

Die Beamten nahmen die Syrer fest und zeigten sie wegen unerlaubter Einreise an. Der Wiener durfte zwar nach Abschluss der Ermittlungen seine Reise fortsetzen, werde sich aber in einem Strafverfahren wegen Einschleusung verantworten müssen, hieß es. Er soll den deutschen Beamten im übrigen in Zusammenhang mit Schleppereidelikten nicht unbekannt sein. (APA)

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