Änderung bei Lkw-Maut - 2012 vier statt drei Schadstoffklassen

Logistiker befürchten Mehrbelastung von bis zu sechs Prozent - Asfinag beruhigt.

Wien - Die Ökologisierung der Lkw-Maut wird ausgebaut. Statt wie derzeit noch drei Schadstoffklassen wird es ab 1. Jänner 2012 vier Tarifgruppen geben. Die entsprechende Mautverordnung wurde diese Woche unterzeichnet, hieß es dazu auf APA-Anfrage im Verkehrsministerium.

Mehreinnahmen für die Autobahnholding Asfinag soll es - abgesehen von der jährlichen Inflationsanpassung - durch die Umstellung nicht geben, versichern Asfinag und Verkehrsministerium. Logistiker können dies nicht nachvollziehen und weisen darauf hin, dass die Mehrkosten von fünf bis sechs Prozent zur Verrechnung gelangen müssten, doch die Hauptbelastung auf den Wirtschaftsstandort Österreich entfalle.

„Einerseits ist die Mautabsenkung für EURO 6-LKW aufgrund des geringen Bestandes von weniger als 0,5 Prozent der Zulassungen irrelevant. Andererseits werden 80 bis 90 Prozent der mautpflichtigen Fahrleistungen von Lkw der EURO-Klassen 0 bis 5 erbracht, wobei diese Lastwagen Mauterhöhungen von 5,1 Prozent bis 5,8 Prozent zu tragen haben“, hieß es aus Logistikkreisen zur APA. (APA)

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