Brutaler Überfall auf Juwelier in Wiener Innenstadt

Geldbeschaffungsaktion kurz vor dem Heiligen Abend: Ein Postamt und ein Juwelier wurden in der Wiener Innenstadt überfallen.

Wien - Gleich zwei Überfälle ereigneten sich heute in Wien: Zu einem brutalem Raubüberfall kam es Samstag kurz nach 9.00 Uhr in einem Juweliergeschäft am Stubenring 22 in Wien-Innere Stadt. Zwei vorerst unbekannte Täter bedrohten den Geschäftsinhaber und räumten schließlich den Tresor und drei Vitrinen mit Goldschmuck aus. Die Täter konnten unerkannt flüchten. Der Juwelier wurde durch einen Faustschlag ins Gesicht verletzt.

Die Räuber hatten maskiert das kleine Geschäft betreten. Sie trugen beide Handschuhe. Einer von ihnen bedrohte den Geschäftsinhaber mit einer Pistole und forderte diesen auf, den Tresor zu öffnen. Der zweite Räuber lief daraufhin hinter das Verkaufspult und versetzte dem Juwelier mit der Faust einen Schlag ins Gesicht. Der andere Täter Täter riss Geld aus dem Tresor an sich, außerdem rafften die Räuber Goldschmuck aus drei Glasvitrinen zusammen. Dann flüchteten die Täter zu Fuß in unbekannte Richtung.

„Der Juwelier hat sie nicht verfolgt, sondern sofort die Polizei alarmiert“, erklärte eine Sprecherin der Wiener Polizei. Das Opfer wurde in ein Krankenhaus gebracht, dort ambulant versorgt, konnte aber dann wieder entlassen werden. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.

Die Weiner Polizei sucht jetzt nach einer möglichen Zeugin. Kurz vor dem Raub hatte sich nämlich eine vorerst unbekannte Frau vor dem Geschäft nach einer Uhr erkundigt.

„Der Juwelier (28) bat die Frau um ein wenig Geduld und ging in das Geschäft. Er legte seinen Mantel im Büro ab, als plötzlich die beiden Täter vor ihm standen“, hieß es in einer Mitteilung der Wiener Polizei. Die Frau wird gebeten sich zu melden (Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Ost, Tel.:01-31310- 62800). Sie hat blondes Haar, ist 1,70 bis 1,75 Meter groß, 30 bis 40 Jahre alt und war bekleidet mit einem grauen Pelzmantel.

Räuber überfiel Postamt

Mit einem Geldpaket flüchten konnte Samstagvormittag ein vorerst unbekannter Räuber nach einem Überfall auf das Postamt in der Krugerstraße in Wien-Innere Stadt. Der mit einer schwarzen Wollhaube und einem schwarzen Schal maskierte Täter hatte einen der beiden anwesenden Angestellten mit einer Pistole bedroht und Geld gefordert.

Der etwa 1,80 Meter große Mann, 30-40 Jahre alt, hatte nach dem Betreten des Postamts eine langläufige, schwarze Pistole gezückt und in Hochdeutsch seine Pläne klar auf den sprichwörtlichen Tisch gelegt: „Ich will nur Geld.“

Zum Zeitpunkt des Überfalls befanden sich zwei Angestellte in den Räumlichkeiten, kein Kunde. Der Mann, er war bekleidet mit einer grünen Winterjacke und einer schwarzen Hose, erhielt Geld ausgehändigt. Er steckte die Scheine in seine Jacke und floh. Eine sofort eingeleitete Alarmfahndung bliebt zunächst ergebnislos.


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