Johannes Heesters im Zitat: „Das klebt, das Bild vom Frauenfresser“

Auf die Frage, ob er an Wiederauferstehung glaubt, antwortete Heesters einmal: „Man Gott, was soll denn da noch kommen? Es muss irgendwann vorbei sin.“

Berlin – Auch nach seinem Tod wird Johannes Heesters in Zitaten weiterleben. Im Folgenden eine Auswahl der schönsten Sager:

~ „Ich fühle mich nicht wie 103, nur wie 100.“ (2006)

„Sagen Sie, wie lange muss ich hier noch stehen? Man ist ja schließ- lich keine 100 mehr!“ (In seiner Rolle als Kaiser Franz Joseph im Alter von 105 Jahren)

„Soll ich zu Hause sitzen und warten, bis man mich holt? Ich denke nicht daran.“

„Mein Gott, was soll denn da noch kommen! Es muss irgendwann vorbei sein.“ (Auf die Frage, ob er an eine Wiederauferstehung glaubt)

„Ich fühle mich sehr jung auf der Bühne. Zu Hause sehe ich alt aus.“

„Ich sitze im Dunkeln, das ist manchmal schlimm.“ (Über seine weitgehende Erblindung)

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„Wenn ich so gelebt hätte wie der, könnte ich heute nicht mehr ehrlich auf der Bühne stehen.“ (1986 über die Rolle des Casanova)

„Die Leute dachten immer über mich ‚Champagner, Frack und schöne Mädchen, mein Gott, muss der Mann ein tolles Leben führen, der wird zu Hause auch so sein.‘ Da ist es aber doch ganz anders.“

„Das klebt, das Bild vom Frauenfresser. Das krieg‘ ich nicht mehr ab.“ (1978)

„Ich würde Casanova gerne mal fragen, ob er glücklich war in seinem Leben.“

„Das hätte mir vor 50 Jahren passieren müssen.“ (Der 73-Jährige, als er nach einer Aufführung von jungen Mädchen umringt wird)

„Unsere Arbeit war die verlogenste, die es damals gab.“ (Über seine Rollen in den „Ablenkungsfilmen“ im Hitler-Deutschland)

„Ich habe keine politischen Filme gedreht.“

„Es tut mir leid, dass ich mich durch die SS habe verleiten lassen. Aber ich habe da nicht einen Ton gesungen.“ (Über seinen Besuch mit dem Ensemble des Münchner Gärtnerplatztheaters 1941 im KZ Dachau)

„Ich habe wirklich viel erlebt und alles mitgemacht in meinem Leben und würde alles noch einmal so machen, wenn ich noch mal geboren würde. Es war ein großes Abenteuer.“

„Das ist jetzt der 8. Bambi, und dann kommt noch der 9. und dann kommt noch der 10.!“ (Anlässlich der Bambi-Verleihung 2009, der 2010 tatsächlich der Ehren-Bambi folgte)

„Ich will wieder auf die Bühne, ich will spielen.“

„Ich bin zufrieden mit meiner Karriere.“

„Ich wollte hier gerne noch länger singen. Aber Sie sind sicher müde und müssen schlafen gehen.“

„Die Leute hören nicht auf zu klatschen, und ich denke: Wie wunder- schön, sie mögen dich noch, immer noch.“

„In Berlin bin ich sehr gerne, da wird auch ordentlich gefeiert.“

„In meiner Starnberger Villa herrscht absolute Rauchfreiheit... Jeder unserer Gäste darf rauchen und trinken, so viel er verträgt.“ (APA/dpa)


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