Weihnachten im Vatikan - Papst segnete Krippe

Vor der Christmette am späten Abend segnete Papst Benedikt XVI. am Samstag die Krippe.

Rom – Auch im Vatikan beginnt das Weihnachtsfest: Auf dem Petersplatz erstrahlt der riesige Weihnachtsbaum aus der Ukraine, die traditionelle Krippenlandschaft ist nach langen Vorarbeiten enthüllt. Vor der Christmette am späten Abend segnete Papst Benedikt XVI. die Krippe. Er zündete am Fenster seines Arbeitszimmers im Apostolischen Palast über dem Petersplatz ein Licht als Symbol des Friedens an.

Die anwesenden Pilger und Gläubigen mussten während der einstündigen Krippen-Zeremonie bei kühl-feuchtem Wetter ausharren. Umrahmt wurde die feierliche Einweihung der Krippe nahe dem Obelisken auf dem Petersplatz von populären italienischen und internationalen Weihnachtsliedern, darunter auch ein bayerisches.

Zehntausende werden in den kommenden Tagen die überdimensionale Krippenlandschaft bewundern können. Die traditionelle Szene im Stall zu Bethlehem streicht in diesem Jahr die Rolle und Bedeutung der Mutter Gottes heraus. Die Krippentradition auf dem Petersplatz wurde - wie auch der Weihnachtsbaum - von Benedikts Vorgänger Johannes Paul II. im Jahr 1982 für das Fest der Geburt Jesu dort wieder eingeführt.

Die Messe ist dann der erste Höhepunkt der Feiern im Vatikan. Mit Rücksicht auf das Alter des 84-jährigen Benedikt wurde der Beginn erneut auf 22.00 Uhr gelegt. Am Weihnachtstag verkündet Benedikt die Weihnachtsbotschaft, spendet den Segen „Urbi et Orbi“ und verliest in Dutzenden Sprachen Weihnachtsgrüße an alle Welt.


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