Explosion zerstört Mehrfamilienhaus in Rödinghausen

Spürhunde suchten am Morgen nach möglichen Opfern, sagte ein Sprecher der Polizei Herford. In dem Haus wohnten 16 Personen, die aber alle im Weihnachtsurlaub sein sollen.

Herford – Eine gewaltige Explosion hat in der Nacht zum Sonntag ein Zweifamilienhaus im westfälischen Rödinghausen in Schutt und Asche gelegt. Spürhunde suchten am Morgen nach möglichen Opfern, sagte ein Sprecher der Polizei Herford. In dem Haus wohnten 16 Personen, die aber alle im Weihnachtsurlaub sein sollen.

Die Ursache des Unglücks sei noch unklar. Durch die Wucht der Detonation seien die Wände des Hauses nach außen „umgeklappt“ und das Dach nach innen herabgestürzt. Auch ein Brand sei entfacht worden, der inzwischen gelöscht worden sei, sagte der Sprecher.

Mehrere Häuser in der Nachbarschaft wurden wegen der starken Rauchentwicklung vorübergehend evakuiert. 14 Anwohner seien in einer Schule untergebracht worden, sagte der Sprecher des Kreises Herford, Klaus Wöhler. Sie konnten am Morgen in ihre Häuser zurückkehren.

Rund 220 Rettungskräfte waren in der Nacht am Unglücksort im Einsatz. Der erste Notruf sei um etwa 3.30 Uhr eingegangen. Anwohner hätten einen lauten Knall gehört wie bei einer Explosion gehört. „Von dem Haus ist nur noch Schutt und Asche übrig“, sagte Wöhler.

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Das Technische Hilfswerk (THW) habe mit einem Bagger und einem Radlader begonnen, den Schutthaufen abzutragen. Die Spürhunde hätten bislang nicht angeschlagen. Knapp 20 Polizisten begannen mit den Ermittlungen. (dpa)


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