China und Südkorea beraten über regionale Sicherheit

Um nach Kim Jong-ils Tod Frieden und Stabilität in der Region zu garantieren, will China die Atommacht unterstützen.

Seoul – Ranghohe Regierungsvertreter aus China und Südkorea sind zu Gesprächen über die regionale Sicherheit nach dem Tod des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong-il zusammengetroffen. Frieden und Stabilität auf der koreanischen Halbinsel zu wahren sei im Interesse beider Länder, sagte Südkoreas stellvertretender Außenminister Park Suk-hwan am Dienstag.

Der chinesische Vize-Außenminister Zhang Zhijun rief einer Übersetzung seiner Stellungnahme zufolge zu einer engeren Kommunikation zwischen Seoul und Peking auf. Die „Dynamiken in der asiatisch-pazifischen Region“ würden „kompliziert und ernst“, sagte er demnach, ohne Nordkorea direkt zu erwähnen.

China unterstützt Kim Jong-un

China gilt als wichtigster Verbündeter Nordkoreas. Peking unterstützt die Ernennung Kim Jong-uns zum „Großen Nachfolger“ seines verstorbenen Vaters und sicherte der Atommacht Nordkorea nach dem Tod Kim Jong-ils seine Zusammenarbeit zu, um Frieden und Stabilität zu garantieren, wie es hieß. China leitet die internationalen Verhandlungen über Nordkoreas umstrittenes Atomprogramm, an denen neben den beiden koreanischen Staaten auch die USA, Russland und Japan beteiligt sind. Im Dezember 2008 sind die Verhandlungen jedoch zum Stillstand gekommen. (APA)


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