Rettungshubschrauber in Vorarlberg im Dauereinsatz

Besonders schwere Unfälle ereigneten sich im Bregenzerwald und Montafon.

Bregenz – Bei überwiegend sonnigem Wetter waren am zweiten Weihnachtsfeiertag die Skipisten in Vorarlberg gut besucht, entsprechend hoch ist die Zahl an Unfällen, die die Rettungskräfte bilanzierten. Besonders schwere Unfälle ereigneten sich im Bregenzerwald und Montafon.

Die Hubschrauber des Innenministeriums und des ÖTC standen am Feiertag im Dauereinsatz, um Verletzte zu bergen und in die Spitäler zu fliegen. Schwere Beinverletzungen erlitt ein 73 Jahre alter deutscher Skifahrer in Hochkrumbach (Bezirk Bregenz), der sich nach Polizeiangaben auf einem Skiförderband befand, als sich die Sicherheitsbindung öffnete und er unglücklich stürzte. Er musste ins LKH Bregenz geflogen werden. Ebenfalls schwere Beinverletzungen zog sich eine 52 Jahre alte Lustenauerin in Bartholomäberg im Montafon zu, die in freiem Skigelände stürzte.

Zu weiteren unfreiwilligen Hubschrauberpassagieren wurden ein 47-jähriger Deutscher und nach einem Zusammenstoß mit einem anderen Skifahrer ein elfjähriges Mädchen aus Feldkirch, die von Silbertal bzw. Laterns mit erheblichen Verletzungen ins Krankenhaus geflogen werden mussten.

Trotz einer schweren Armverletzung noch selbstständig ins Tal abfahren konnte hingegen eine 18 Jahre alte Snowboarderin aus der Schweiz: Sie war nach Angaben der Polizei im Skigebiet Damüls (Bezirk Bregenz) von einem unbekannten anderen Snowboarder von hinten angefahren und niedergestoßen worden. (APA)

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