Zahl der Toten nach Unwettern auf Philippinen steigt auf fast 1500

Rettungskräfte bargen weitere Leichen aus dem Meer.

Manila – Rund zehn Tage nach dem Durchzug des verheerenden Tropensturms „Washi“ auf den Philippinen ist die Zahl der bestätigten Toten auf fast 1.500 gestiegen. Der Zivilschutz gab die Zahl der geborgenen Todesopfer am Dienstag mit 1453 an, die Zahl erhöhte sich damit im Vergleich zum Vortag um mehr als 200. Marine und Küstenwache hatten vor der Küste der südphilippinischen Insel Mindanao weitere Leichen geborgen. Die tatsächliche Opferzahl dürfte aber noch um einiges höher liegen.

Der Tropensturm „Washi“ war zwischen 16. und 18. Dezember über Mindanao hinweggefegt und hatte dort Sturzfluten und Erdrutsche ausgelöst. Am stärksten betroffen waren die Hafenstädte Cagayan de Oro und Iligan. Von den Zerstörungen sind insgesamt rund 471.000 Menschen betroffen, die Sorge vor Epidemien wächst. Inzwischen haben die Behörden angesichts eines möglichen weiteren Tropensturms eine neue Flutwarnung ausgegeben. (APA/AFP)


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