Ministerin Bures als Opfer von Einbrechern

Unbekante Täter stiegen in die Wohnung der Politikerin in Wien ein. Einen politischen Hintergrund schließt die Polizei aus.

Wien – Verkehrsministerin Doris Bures (SPÖ) ist Opfer von Einbrechern geworden. Die Täter stiegen zwischen 25. Dezember in der Früh und 27. Dezember abends in ihre Wohnung in Wien-Alsergrund ein. Einen diesbezüglichen Bericht der Krone (Mittwochausgabe) bestätigte die Polizei am Mittwoch. Die Exekutive betonte, es gebe keinen politischen Hintergrund, das Landeskriminalamt ermittelt.

Bures war über die Weihnachtsfeiertage nicht zu Hause. Laut Krone dürfte eine Gruppe von Dämmerungseinbrechern diesen Umstand ausgenutzt haben. Bures ist übrigens zum zweiten Mal Opfer von Kriminellen geworden: Im März 2010 wurde ihr beim Einkaufen die Geldbörse gestohlen.

Die Verkehrsministerin ist nicht die einzige Politikerin, die Opfer von Kriminellen geworden ist. Im Juni 2008 wurde der damaligen Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky (ÖVP) ein Laptop aus dem Auto ihres Lebensgefährten Philipp Ita entwendet. Rund zwei Monate später war die damalige Innen- und heutige Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP)in einem Innenstadtlokal Opfer von Handtaschendieben. Im November 2009 wurde der ehemaligen Vizekanzlerin Susanne Riess-Passer (FPÖ) die Handtasche gestohlen. Erst im Oktober erwischte es Justizministerin Beatrix Karl, der Diebe das Kennzeichen des Dienstwagens entwendeten. (APA)

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