Südtirol: Mutmaßlicher Mörder während Zugfahrt geschnappt

Der Mann steht im Verdacht, eine gleichaltrige Bekannte in Deutschland getötet zu haben. Er konnte aber noch nicht einvernommen werden.

Symbolbild.
© TT/Thomas Böhm

Bozen – Eigentlich wollten die Carabinieri den 46-jährigen Deutschen überprüfen, weil sie ihn eines Taschendiebstahls verdächtigten.

Als sie seine Daten im Fahndungscomputer eingaben, zeigte sich, dass der Deutsche per Interpol gesucht wird. Das berichtet das Onlinemedium „Südtirol Online“.

Der Mann steht im Verdacht, eine Bekannte in ihrer Wohnung in Fürth getötet zu haben. Der Zwischenfall ereignete sich eine Woche vor Heilig Abend. Seitdem fehlte von dem 46-Jährigen jede Spur. Eine Obduktion ergab, dass die Frau durch Gewalteinwirkung gestorben war.

Die deutsche Staatsanwaltschaft bemüht sich derzeit um eine Auslieferung des 46-Jährigen. Er wurde zu der Bluttat noch nicht befragt. (tt.com)


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