Weiter Wirbel um angeblichen Pistolenschuss von Adriano

Der Fußballer und das Opfer gaben vor der Polizei zwei unterschiedliche Versionen des Vorfalls zu Protokoll.

Rio de Janeiro – Der angebliche Pistolenschuss des früheren brasilianischen Fußball-Nationalspielers Adriano sorgt weiter für Wirbel. Im voll besetzten Auto des Corinthians-Stürmers war am Samstag eine 20-Jährige durch einen versehentlich ausgelösten Schuss an der linken Hand verletzt worden.

Am Mittwoch kam es in einer Polizeiwache in Rio de Janeiro zur Gegenüberstellung zwischen Adriano und der 20-Jährigen, weil beide unterschiedliche Versionen über den Vorfall zu Protokoll gegeben hatten.

Das Mädchen behauptete, Adriano habe auf der Rückbank mit der Waffe hantiert und den Schuss versehentlich ausgelöst. Adriano bestritt das und erklärte, er habe vorne auf dem Beifahrersitz des weißen BMW gesessen, was andere Zeugen auch bestätigten.

Die Frau habe den Schuss selbst abgefeuert. Adriano hatte am Samstagmorgen den Nachtclub „Barra Music“ in Rio in Begleitung von vier Frauen verlassen, die alle auch im Auto des Sportlers saßen. Die Waffe gehörte seinem Fahrer und Leibwächter, der sie offensichtlich auf der Rückbank zwischen den Sitzen hatte liegen lassen. (APA/dpa)

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