Staatsanwaltschaft bestätigte Anzeigen wegen Wulff-Kredits

Gegen die BW-Bank ist wegen des Verdachts der Untreue im Zusammenhang mit der Vergabe eines Kredits an Deutschlands Bundespräsident Christian Wulff erstattet worden.

Stuttgart – In der Kreditaffäre um den deutschen Bundespräsidenten Christian Wulff liegen nun auch Anzeigen gegen die BW-Bank vor. Bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart gingen mittlerweile zwei Anzeigen gegen „Verantwortliche der BW-Bank“ ein, wie ein Sprecher der Behörde am Donnerstag bestätigte. Es gehe um den „Verdacht der Untreue“ im Zusammenhang mit der Kreditvergabe. Die Anzeigen würden nun geprüft.

Wulff hatte während seiner Zeit als Ministerpräsident des deutschen Bundeslandes Niedersachsen zur Ablösung des umstrittenen Privatkredits für sein Wohnhaus, den ihm die Unternehmergattin Edith Geerkens gewährt hatte, von der BW-Bank zunächst ein besonders zinsgünstiges, kurzfristiges Darlehen erhalten. In seiner Erklärung vom 15. Dezember teilte Wulff mit, dieses sei inzwischen in einen langfristigen Kredit zu normalen Konditionen umgewandelt worden. Zahlreiche Politiker forderten eine rasche Aufklärung der Umstände der Vergabe des Kredits. (APA/AFP)

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