Raubüberfall auf Tankstelle in Götzens war fingiert

Sowohl der 21-jährige Tankwart als auch vier weitere Personen, unter anderem aus Serbien und Deutschland, waren in die Tat eingeweiht, erklärte Karl Ritscher vom Landeskriminalamt (LKA).

Götzens – Jener Raubüberfall auf eine Tankstelle in Götzens von vergangenem Dienstag soll laut Polizei fingiert gewesen sein. Sowohl der 21-jährige Tankwart als auch vier weitere Personen, unter anderem aus Serbien und Deutschland, waren in die Tat eingeweiht, teilte Karl Ritscher vom Landeskriminalamt (LKA) am Donnerstag der APA mit. Sie werden wegen versuchten Einbruchsdiebstahls, Veruntreuung und Hehlerei bei der Staatsanwaltschaft Innsbruck angezeigt, bestätigte er einen Bericht von ORF Tirol.

Ursprünglich sei ein Einbruch in die Tankstelle geplant gewesen, schilderte Ritscher. Dies habe allerdings nicht nach den Vorstellungen der Männer funktioniert. Daraufhin entschieden sie sich für einen fingierten Raubüberfall. Der Tankwart wurde eingeweiht und auch einer seiner Arbeitskollegen, ein 35-jähriger Deutscher, informiert. Während ein 20-Jähriger diese Tat ausübte, warteten zwei weitere Personen in einem Auto.

„Wir haben den Großteil der Beute sichergestellt“, sagte der Kriminalist und fügte hinzu, dass es sich dabei um mehr als 10.000 Euro handelte. Der Verdacht über eine fingierte Tat habe schon länger bestanden, die Ermittlungen seien aber erst am Vormittag abgeschlossen worden.

Gegen 6 Uhr war die Tankstelle am Dienstag Schauplatz des „Raubüberfalls“ gewesen. Eine Großfahndung verlief erfolglos. Am Einsatz beteiligten sich mehrere Polizeiinspektionen, ein Hubschrauber und Suchhunde. (APA)

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