Augsburger Polizist wurde „regelrecht hingerichtet“

Der bereits schwer verletzt am Boden liegende Polizist ist laut dem Bericht mit einer „Maschinenpistolen-Salve“ getötet worden.

© dapd/Barth

Augsburg – Die Mörder eines 41 Jahre alten Polizisten in Augsburg sollen nach einem Bericht der „Augsburger Allgemeinen“ (Samstagsausgabe) brutaler vorgegangen sein als bisher bekannt. Der Zeitung zufolge sei das Opfer „regelrecht hingerichtet“ worden. Die Staatsanwaltschaft Augsburg wollte sich dazu vorerst nicht äußern. Der bereits schwer verletzt am Boden liegende Polizist ist laut dem Bericht mit einer „Maschinenpistolen-Salve“ getötet worden.

Die beiden Tatverdächtigen, zwei 56 und 58 Jahre alte Brüder, sind am Donnerstag festgenommen worden. Sie sollen am 28. Oktober nach einer Verfolgungsjagd den Beamten erschossen und dessen Kollegin verletzt haben. Das Opfer wurde in Hals, Kopf und Unterleib getroffen und verblutete.

Die Polizei sprach am Freitag von zahlreichen Indizien und einer DNA-Übereinstimmung, die den dringenden Tatverdacht gegen die Brüder untermauerten. Der hauptverdächtige jüngere Bruder sei zudem wegen eines Polizistenmordes aus dem Jahr 1975 zu lebenslanger Haft verurteilt und nach 19 Jahren entlassen worden. Sein älterer Bruder hinterließ am Tatort nach Ermittlerangaben den genetischen Fingerabdruck. (APA/dpa)

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