Silvester - Zwei Tonnen illegales Feuerwerk in Padua beschlagnahmt

Wie italienische Medien berichteten, fanden die Beamten bei ihrer Operation „Fuoco Amico“ rund 100.000 als gefährlich eingestufte Feuerwerkskörper.

Padua – Zwei Tonnen illegales Feuerwerk im Wert von einer halben Million Euro hat die Polizei am Samstag im norditalienischen Padua beschlagnahmt. Wie italienische Medien berichteten, fanden die Beamten bei ihrer Operation „Fuoco Amico“ rund 100.000 als gefährlich eingestufte Feuerwerkskörper. Drei Personen wurden angezeigt wegen Lagerung und Vertriebs von gefährlichen Knallern.

Feuerwerk ist in Italien erlaubt - allerdings nurvon Kontrollbehörden ausgezeichnete Produkte. Bei den Silvesterpartys vor einem Jahr wurden im Land über 500 Menschen durch Feuerwerk verletzt.

Der Verbraucherschutzverband Codacons hatte daher in den vergangenen Tagen erneut dringend zu einem „stillen Silvester“ ohne Feuerwerk aufgerufen: „Zum Schutz der Menschen, der Umwelt und der Tiere“. Bisher folgten nach Angaben der Organisation jedoch nur etwa zehn Prozent der italienischen Städte dem Verbots-Aufruf - darunter Turin, Mailand und Palermo. In Rom und Florenz darf weiter geknallt werden.

Die illegalen Kracher tragen oft knallige Namen. Nach „Bombe Bin Laden“ oder „Fußball Maradona“ in den vergangenen Jahren sei an diesem Silvestertag der Finanzkrise die „Spread-Bombe“ am beliebtesten, hieß es. Spread ist der Fachbegriff für den Risikoaufschlag auf Staatsanleihen, der beim hoch verschuldeten Italien besonders hoch ist. (APA/dpa)

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