Silvesterfeierlichkeiten in Tirol verliefen relativ ruhig

10.000 feierten in Innsbruck Bergsilvester - ohne gröbere Zwischenfälle. In Auffach wurde ein neunjähriges Kind von einer verglühten Rakete am Kopf getroffen.

Innsbruck – Die Feierlichkeiten in der Silvesternacht sind in Tirol weitgehend ruhig verlaufen. Die Innsbrucker Feuerwehr verzeichnete insgesamt 50 Einsätze, die aber überwiegend auf Brandmeldefehlalarme und das schlechte Wetter zurückzuführen waren. Schnee und Regen hatten unter anderem zu verstopften Abflüssen und umgeknickten Bäumen geführt. Laut Polizei verlief auch der Innsbrucker Bergsilvester mit rund 10.000 Teilnehmern ohne gröbere Zwischenfälle.

Ein Besucher wurde von einer Rakete im Gesicht getroffen und musste mit der Rettung in die Innsbrucker Klinik gebracht werden. Nach Angaben des Roten Kreuzes, das beim Bergsilvester mit rund 50 Sanitätern und drei Notärzten im Einsatz war, wurden insgesamt zehn Feiernde unter anderem wegen Kreislaufproblemen und Verletzungen versorgt. Davon wurden vier in die Innsbrucker Klinik eingeliefert.

In Auffach wurde ein neunjähriges Urlauberkind aus Deutschland von einer abgeschossenen und verglühten Rakete am Kopf getroffen und leicht verletzt. Der Bub wurde in das Krankenhaus Kufstein gebracht. (APA)


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