Protest in Dresden gegen Eintritt in Schlosspark

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In Deutschland verschärft sich die Debatte um die Finanzierung der Kultur. Für einen Spaziergang im Dresdner Park von Schloss Pillnitz müssen Besucher seit Montag zwei Euro Eintritt zahlen. Vertreter einer Bürgerinitiative machten aus diesem Anlass vor dem Kassenhäuschen ihrem Unmut Luft. Sie sähen darin ein „miserables Zeichen“, so deren Sprecher Christian Dekker gegenüber der dpa.

Der Direktor der Staatlichen Schlösserverwaltung, Christian Striefler, sprach dagegen von einem Beitrag zur nachhaltigen Kulturfinanzierung. Angesichts hoher Unterhalts- und Pflegekosten gebe es zu der Maßnahme keine Alternative.

Auch um ein Eintrittsgeld für die weltberühmten Parkanlagen von Potsdam-Sanssouci wird seit Monaten gestritten. Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten möchte mit der Parkgebühr zusätzliches Personal finanzieren. Das Land Brandenburg ist dagegen, Kritiker sprechen von „Wegezoll“.


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