Kinderschuhe passen nur selten

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Passende Kinderschuhe sind eine Seltenheit - das ist das Ergebnis einer großangelegten Studie des Forschungsteams Kinderfüße-Kinderschuhe in Kooperation mit der burgenländischen Gebietskrankenkasse. Besonders gefährdet sind Mädchen. Sie tragen viel öfter zu kleine Schuhe als Buben und seien somit einem größeren Gesundheitsrisiko ausgesetzt, hieß es am Montag.

Auch bei der Art der Schuhe wurde ein Unterschied festgestellt: Hausschuhe passen deutlich seltener als Straßenschuhe. Hauptgrund dürfte laut Forscher die Einstellung der Eltern sein. Während für 89,5 Prozent passende Straßenschuhe wichtig seien, würden nur 62,5 Prozent der Eltern passende Hausschuhe für wichtig halten. Deshalb solle man den Kindern zu Hause am besten Anti-Rutsch-Socken anziehen.

Das Forschungsteam rät außerdem, die Innenlänge der Kinderschuhe regelmäßig mittels einer Papp-Schablone oder einem Schuhmessgerät zu überprüfen. Wer online einkaufe, solle die exakte Innenlänge anfordern.

Kinderfüße brauchen im Schuh zwölf bis 17 Millimeter Spielraum. Haben sie den nicht, zeigen sich an den kleinen Füßen rasch deutliche Veränderungen, teilte das Forschungsteam mit. Zu kurze Kinderschuhe können schon bei Drei- bis Sechsjährigen zu einer Schiefstellung der Großzehe führen. An der Studie nahmen 9.245 Kindergartenkinder teil.

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