Alles im grünen Bereich in der Osttiroler Jagd

Von Claudia Funder...

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Von Claudia Funder

Lienz –Beim Osttiroler Jägertag und der Trophäenschau in der Dolomitenhalle Lienz wurde Bilanz gezogen über das abgelaufene Jagdjahr. Jagdpächter, -leiter und -ausübende sowie zahlreiche Ehrengäste waren erschienen, um den Ausführungen von Bezirksjägermeister Martin König und Landesjägermeisterstellvertreter Stefan Zelger zu lauschen. Die Statistik mit 84 % Gesamtabschusserfüllung kann sich sehen lassen. In den 147 Jagden der 22 Hegebezirke wurde von den „Grünröcken“ ein Abschuss von 4415 Stück erzielt, der Gesamtabgang lag bei 4874 Stück. Nachwuchssorgen haben die Jäger keine: 28 Jungjäger legten im März die Prüfung ab. Und das Waidwerk ist in Osttirol längst keine Männerdomäne mehr: 102 Jägerinnen zählt der Bezirk mittlerweile, Tendenz steigend.

Emotionen gehen jenseits des Felbertauern hoch, in Osttirol wurde von allen Rednern bei der Jahreshauptversammlung von sehr gutem Miteinander gesprochen. Stefan Zelger zur Jagdgesetzesnovelle: „Wenn das geltende Gesetz in allen Bezirken so konsequent zur Anwendung kommt wie in Osttirol, dann brauchen wir kein neues.“ LR Anton Steixner zog die Novelle mittlerweile zurück. Zu Unrecht sei die Jagd in den vergangenen Tagen in ein schiefes Licht gerückt worden, betonte Vize-BM Meinhard Pargger. „Auch Politikern sollte es friktionsfrei möglich sein, die Jagd zu betreiben. Die Jagd darf kein Spielball werden.“ Bezirkshauptfrau Olga Reisner bedankte sich für die klaren Worte und betonte: „Die gute Zusammenarbeit im Bezirk dürfen wir uns von niemandem schlechtreden lassen.“ Die anschließende Schau war ein voller Erfolg: 2727 Trophäen waren vorab durch die Hände der Bewertungskommission gegangen, um knapp 180 mehr als im Vorjahr.

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