Zu viel für Pisten gezahlt

Fließ hat bisher zu hohe Entschädigungen gezahlt.

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Fließ –Eine Überraschung erlebten die Fließer, als sie sich kürzlich mit den Grundeigentümern trafen, die jährlich für Überfahrtsrechte des Venet-Skigebiets entschädigt werden. Es ging darum, ob sie – angesichts der finanziellen Situation der Venet Bergbahnen AG – auf den Pachtzins oder Teile davon verzichten, erklärt der Fließer Bürgermeister Hans-Peter Bock. Es stellte sich dabei heraus, dass auch für Flächen gezahlt wurde, die gar nicht mehr für Pisten genutzt werden. Die Entschädigung schrumpft dadurch auf rund die Hälfte, so Bock. Bisher zahlte man ca. 9000 Euro.

Die Beteiligung von Fließ wurde im letzten Jahr auf neue Beine gestellt. Seither zahlt die Gemeinde 25.000 Euro jährlich an den Venet Bergbahnen – die Entschädigungen für Überfahrtsrechte werden dafür von diesen selbst beglichen. „Man ist bei der Konzeption der Abfahrt Süd von einer relativ großen Grundfläche ausgegangen“, erklärt Venet-Vorstand Siggi Geiger. „Im Winter hat man die Piste nun mit dem GPS ausgemessen und festgestellt, dass Grundparzellen entschädigt wurden, die nicht betroffen sind.“

Nun sei man auch dabei, die Pisten auf der Nordseite ähnlich zu vermessen, um ein exaktes Bild von der Nutzung zu erhalten. (mr)

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