25 Jahre Haft für früheren Drogenboss aus Mexiko in den USA

Der frühere Boss eines mexikanischen Drogenkartells ist in Kalifornien zu 25 Jahren Haft verurteilt worden. Ein Bundesgericht in San Diego v...

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Der frühere Boss eines mexikanischen Drogenkartells ist in Kalifornien zu 25 Jahren Haft verurteilt worden. Ein Bundesgericht in San Diego verhängte die Strafe am Montag gegen Benjamin Arellano Felix, der zuvor Beteiligung an Drogenhandel, organisiertem Verbrechen und Geldwäsche gestanden hatte. Der Drogenboss muss auch 100 Millionen Dollar Strafe zahlen.

Im Gegenzug für sein Schuldeingeständnis kam der Ex-Anführer des berüchtigten Tijuana-Kartells mit einer relativ geringen Strafe davon. Andere Mitglieder des Kartells, darunter auch Brüder von Arellano Felix, verbüßen in Mexiko lebenslange Haftstrafen. Nach Mitteilung der Staatsanwaltschaft soll der 58-Jährige nach Absitzen der Strafe in den USA allerdings den Rest einer 22-jährigen Haftstrafe in seiner Heimat verbüßen.

Arellano Felix war im vorigen Jahr an die USA ausgeliefert worden. Die Behörden in Mexiko hatten ihn 2002 festgenommen. Die Arellano-Brüder führten seit den 80er Jahren im Nordwesten Mexikos ein Drogenkartell, das große Mengen Kokain und andere illegale Drogen in die USA schmuggelte. Der Bande wurden hunderte Morde zur Last gelegt. Nach der Festnahme von Benjamin Arellano Felix verlor das Kartell an Einfluss. (dpa)


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