Raubüberfall auf Juwelier in Wien: Fluchtfahrzeuge gefunden

Drei Männer bedrohten den Geschäftsinhaber mit zwei Waffen und erbeuteten Schmuck und Uhren.

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Wien - Auf ein Juweliergeschäft in Wien-Margareten ist am Dienstagvormittag ein bewaffneter Raubüberfall verübt worden. Drei Männer bedrohten den Geschäftsinhaber mit zwei Waffen und erbeuteten Schmuck und Uhren. Anschließend flüchteten die Täter auf zwei Motorrädern, die sie Polizeiangaben zufolge rund 200 Meter vom Tatort entfernt abstellten.

Laut Zeugenaussagen sollen vier Personen an dem Überfall auf den Juwelier in der Reinprechtsdorferstraße 36 beteiligt gewesen sein. „Nein, es waren doch nur drei. Selbst auf den Bildern der Überwachungskamera war das zuerst nicht klar erkennbar“, berichtete Polizei-Sprecher Roman Hahslinger.

Die Fluchtfahrzeuge - eine Honda Africa Twin mit dem amtlichen Kennzeichen W-5ABY sowie eine Honda Transalp mit dem Kennzeichen W-7598E - wurden am Nachmittag im Innenhof eines Hauses in der Stolberggasse entdeckt. Die beiden Motorräder waren nach Polizeiangaben bereits vergangene Woche in Wien gestohlen worden.

Auf das türkische Juweliergeschäft wurde bereits im Juli 2011 ein brutaler Überfall verübt: Ein damals 19-Jähriger rammte einem damals 45-jährigen Schmuckhändler in seinem Geschäft ohne Vorwarnung ein Küchenmesser in den Rücken. Der Türke, der glaubte, einen Wirtschaftskammer-Mitarbeiter vor sich zu haben, reagierte blitzschnell und schoss dem jungen Mann in Notwehr mit seiner zugelassenen Glock-Pistole in den Arm, bevor dieser ein weiteres Mal zustechen konnte. Beim Prozess im Jänner 2012 wurde der 20-Jährige zu acht Jahren Haft verurteilt. (APA)


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