Italiens Defizit sank 2011 auf 3,8 Prozent

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Italiens Defizit ist 2011 auf 3,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) gesunken. 2010 hatte es noch 4,8 Prozent betragen, teilte das Statistikamt Istat am Mittwoch mit. Allein im vierten Quartal 2011 sank das Defizit gegenüber dem Vergleichsquartal 2010 um 1,4 Prozent auf 2,8 Prozent. Die Steuereinnahmen wuchsen 2011 um 1,9 Prozent.

Die positiven Defizit-Angaben ermutigen die Regierung in Rom, die bis Ende 2013 eine ausgeglichene Bilanz erreichen will. Premier Monti hat am Mittwoch erneut ausgeschlossen, dass sein Land wegen der Rezession einen weiteren Nachtragshaushalt benötige, um bis Ende 2013 eine ausgeglichene Bilanz vorzulegen.

In Italien ist nach Einschätzung der italienischen Notenbank kein Ende der Rezession in Sicht. Die Wirtschaft werde noch das ganze Jahr schrumpfen, erst 2013 werde es Signale der Besserung geben, berichtete Italiens Notenbankchef Ignazio Visco am Wochenende. Die Bank rechnet damit, dass die Wirtschaft des Landes im heurigen Jahr zwischen 1,2 und 1,5 Prozent schrumpft. Der Internationale Währungsfonds (IWF) sagt dem Land sogar einen Rückgang von mehr als zwei Prozent voraus.

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