Land investiert zehn Millionen Euro in Sicherheit des Bezirks

Osttirol, Innsbruck – Der vergangene Rekordwinter in Tirol und die 73 Lawinenunfälle sowie zahlreiche angespannten Situationen haben die Dis...

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Osttirol, Innsbruck –Der vergangene Rekordwinter in Tirol und die 73 Lawinenunfälle sowie zahlreiche angespannten Situationen haben die Diskussion über die Sicherheit neu angeheizt. „Wir sind ein alpines Land und die Sicherheit wird immer eine große Rolle spielen“, betont VP-BPO Erwin Schiffmann. „Die bestehenden Schutzbauten sowie auch der Schutzwald haben im Winter ihre Funktion gut erfüllt, aber es ist notwendig, dass wir weiterhin in entsprechende Maßnahmen investieren.“ In Osttirol fließen von Landesseite 2012 rund 3,3 Millionen Euro in die Schutzwalderhaltung und 2,4 Millionen Euro in die Wildbachverbauung. Der Rest wird in Lawinenschutz, Erosions- und Steinschlagschutz sowie den Schutz vor Tal- und Hauptgewässern investiert. Insgesamt werden in Tirol 2012 knapp 60 Millionen Euro für Maßnahmen zum Schutz vor Naturgefahren zur Verfügung gestellt. „Ganz ausschließen kann man tragische Ereignisse leider nicht“, ist sich Schiffmann bewusst. „Auch können nicht alle 2100 raumrelevanten Lawinenstriche und 1800 raumrelevanten Wildbäche verbaut werden. Aber wir können einen Beitrag leisten, um die Gefahr etwas zu bannen.“ Angedacht ist auch eine Warnzentrale für Wildbäche ähnlich des Lawinenwarndienstes. Vor allem von kleinräumigen Hochwässern werde man meist überrascht. (TT)


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