Mils muss in die zweite Liga

Mils – Knapp vorbei ist auch daneben. Mit einem bitteren Beigeschmack ging am vergangenen Wochenende die Aufstiegsrunde der österreichischen...

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Mils –Knapp vorbei ist auch daneben. Mit einem bitteren Beigeschmack ging am vergangenen Wochenende die Aufstiegsrunde der österreichischen Volleyball-Bundesliga für den VC Mils zu Ende. Trotz des 3:0-Sieges in Oberndorf fehlten der Schroffenegger-Truppe in der Abschlusstabelle zwei Punkte auf Platz vier, der eine weitere Saison in der höchsten österreichischen Volleyball-Liga bedeutet hätte.

Trainer Tom Schroffenegger hat die bittere Pille aber schnell verdaut. „Wir haben uns sehr gut entwickelt und fünf Punkte mehr geholt als in der Aufstiegsrunde der vergangenen Saison“, streicht er die positive Entwicklung seiner Mannschaft hervor. Die allerdings einen Schönheitsfehler hat: Vor einem Jahr reichte die Punkteanzahl für den Aufstieg. „Wir haben zu oft die engen Sätze verloren. In manchen Situationen fehlte auch der Killer-Instinkt“, erinnert der ehemalige Beach­volleyballer beispielsweise an die Niederlage gegen die Hotvolleys, als insgesamt sieben (!) Satzbälle vergeben wurden. „Vielleicht haben uns auch die Erfolgserlebnisse gefehlt. Im Grunddurchgang (vier Punkte aus 20 Spielen, Anm.) gab‘s ja nicht viel zu holen“, meint „Schroffi“ und versucht eine Selbstdefinition. „Wir sind eine Mannschaft zwischen den Ligen. Zu gut für Liga zwei, aber noch ein bisschen zu schwach für die Bundesliga.“

Jetzt darf die Milser „Studententruppe“ in ihre wohlverdiente Sommerpause gehen. „Das haben sich die Jungs verdient. Die sollen jetzt einmal Beachvolleyball spielen und sich um ihre Ausbildung kümmern“, erklärt der Trainer. Bald wird aber wieder trainiert. Damit es in der kommenden Saison nicht wieder heißt: Knapp vorbei ist auch daneben. (t.w.)

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